Umweltbelastungen

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Umweltgifte, denen wir uns praktisch nicht entziehen können, sind zum Beispiel in

  • der Außenluft (z. B. Industrie- und Verkehrsabgase)
  • der Innenraumluft (z. B. Gasheizungen, Kamine, Haushaltsprodukte, Reinigungsmittel, Hobbyprodukte, Ausgasungen aus Druckern und Kopierern, Holzschutzmittel, Möbel, Bodenbeläge, Tapeten, Baumaterialien, Tabakrauch)
  • Kosmetikprodukten
  • der Kleidung und Wohntextilien (z. B. Farbstoffe, Imprägniermittel)
  • Elektrosmog

 

Im Freien ist die Atemluft mit Feinstaub und Abgasen belastet, im Haus sammeln sich Lösungsmittel aus Teppichen und Insektizide aus Gardinen und Kleidung. Weichmacher in Verpackungen und Multimedia-Geräten haben eine hormonähnliche Wirkung auf den Körper.

 

Ohne es zu wissen, nehmen wir ein chemisches Bad in Mitteln zur Körperpflege. Kosmetikprodukte enthalten häufig Stoffe,
die nur wenig erforscht und meist nur Fachleuten bekannt sind.

 

Mit elektrischen Geräten holen wir uns unbeabsichtigt Elektrosmog ins Haus.

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  • Pestizide und Zusatzstoffe in Lebensmitteln (Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe)

 

Selbst für Bioläden werden die Früchte unreif geernet, um künstlich nachgereift, geschmacksneutral und vitaminreduziert verzehrt zu werden. Wer kennt noch den natürlichen Geschmack einer naturreifen Pflaume, deren Stein sich mühelos vom Fruchtfleisch ablöst? Geschmack und Geruch sind Kriterien, an denen hochwertige natürliche Speisen zu erkennen sind. Seitdem es aber Geschmacksstoffe gibt, funktioniert auch das nicht mehr.

 

Eine riesige Industrie ist bemüht, mit trickreicher Verarbeitung und einem Arsenal aus Chemie die Lebensmittel länger zu lagern als von Natur aus möglich. Dabei sollen sie dann aber trotzdem ansehnlich und appetitlich erscheinen. Deswegen verzehren wir mehrere Kilogramm Zusatzstoffe pro Jahr - ohne es bewußt wahrzunehmen. Zusatzstoffe, von denen nicht alle Wirkungen auf den Körper bekannt sind. Sie steigern nicht den Nährwert, sondern dienen lediglich wirtschaftlichen Interessen.

 

Grenzwerte von Giftbelastungen werden regelmäßig überschritten. Dies verdeutlich, dass eine gewisse Giftbelastung heutzutage als "normal" anzusehen ist. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Zivilisations-Krankheiten in erschreckendem Maße zunehmen.

 

Selbst Haustiere bleiben nicht verschont. Hunde bekommen Nahrungsmittel-Allergien, Katzen Diabetes (Fertigmüsli und Tiernahrung ähneln sich auch optisch).



Entgiften ist deshalb heute die wichtigste Maßnahme, um Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erhalten oder, falls nötig, wieder zu gewinnen.

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