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Wissenswertes über Coenzym Q10
Die Coenzyme Q sind chemische Verbindungen aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen, die sich ringförmig zu einer so genannten Chinonstruktur zusammensetzen. Da diese Substanzen in allen lebenden Zellen in der Natur vorkommen, werden sie als Ubichinone bezeichnet (lateinisch “ubi” bedeutet “überall”). In der Natur sind die Coenzyme Q1 bis Q10 bekannt. Sie sind an vielen Enzymreaktionen beteiligt. Für den menschlichen Organismus ist vor allem das Coenzym Q10 relevant. Tiere und Pflanzen können auch die Coenzyme Q1 bis Q9 verwenden.
Q10 kann im menschlichen Körper selbst produziert werden, ist von Natur aus in den Kraftwerken aller Zellen des Körpers, den so genannten Mitochondrien, vorhanden und wird auch durch die Nahrung von außen zugeführt. Die anderen Coenzyme (Q1-Q9), die der Körper mit der Nahrung aufnimmt, werden im Stoffwechsel zu Coenzym Q10 umgebaut.
Das Coenzym Q10 ist eine vitaminähnliche Substanz, die für die Produktion körpereigener Energie verantwortlich ist. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im menschlichen Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energiebereitstellung. Neben dieser fundamentalen Funktion arbeitet Q10 auch als so genanntes Antioxidans und sorgt durch die Vernichtung freier Radikale für die Entgiftung des Körpers. Freie Radikale sind sehr reaktionsfreudige, aktivierte Sauerstoffmoleküle. Sie lösen in den Zellen unerwünschte Kettenreaktionen aus, die zu zur Schädigung empfindlicher biologischer Zellstrukturen führen können.
Durch diese Schädigung der Zellen sind freie Radikale an der Entstehung vieler Krankheiten wie chronischer Herzleiden beteiligt und fördern das vorzeitige Altern. Insgesamt bis zu fünf Prozent des Sauerstoffs werden bei der Zellatmung in Form freier Radikale freigesetzt. Antioxidantien, deren wichtiger Bestandteil Coenzym Q10 ist, entgiften die schädigenden Sauerstoffradikale und schützen damit die Zelle vor den zerstörerischen Kettenreaktionen. Da sich Q10 durch seine Anwesenheit in den Mitochondrien genau dort befindet, wo die Sauerstoffradikale entstehen, kann das Coenzym seine Zellschutzfunktion besonders gut wahrnehmen.
Darüber hinaus ist Coenzym Q10 ein zentrales Bindeglied im Energiestoffwechsel der Zellen. Es beeinflusst und beschleunigt biochemische Reaktionen im Körper und sorgt damit für eine kontinuierliche Energiebereitstellung. So wie in einem Wasserkraftwerk die Energie des Flusses über eine Turbine in elektrische Energie umgewandelt wird, wandelt jede menschliche Zelle die Energie aus der Nahrung in körpereigene Energie um. Das Coenzym Q10 spielt hier die Rolle der Turbine: es hilft, Nahrungsbestandteile nach dem Verdauungsprozess in Energie für die Zelle umzuwandeln. Erst danach ist die in der Nahrung enthaltene Energie für den Menschen nutzbar. Das Coenzym Q10 liefert der Zelle also keine Energie, es ermöglicht ihr vielmehr, Energie aus der Nahrung zu aktivieren. 95 Prozent der gesamten Körperenergie werden durch Q10 aktiviert. Der Energiestoffwechsel ist unmittelbar auf eine ausreichende Menge Coenzym Q10 angewiesen. Q10 kann hierbei durch keine andere Substanz ersetzt werden.
Der Bedarf des Körpers an Coenzym Q10 ist abhängig von den individuellen Umwelteinflüssen und vom Alter. Normalerweise versorgt sich der Körper selbst ausreichend mit Q10. Besondere Belastungen erhöhen jedoch den Q10-Bedarf des Körpers. So sind zum Beispiel Sportler oder Menschen mit anderen schweren körperlichen Belastungen stärker von einer Unterversorgung mit Q10 bedroht. Ebenso erhöhen psychischer Stress und Krankheiten den Q10-Bedarf des Körpers.
Die Eigensynthese des Coenzyms Q10 in den menschlichen Zellen wird durch die mit der Nahrung und Nahrungsergänzungen aufgenommenen Coenzyme Q sinnvoll ergänzt.
Coenzym Q10 ist deshalb ein wertvoller Beitrag zur Pflege der Gesundheit Ihres Herz-Kreislauf-Systems.
Wissenswertes über die Grünlippmuschel
Grünschalmuscheln (Perna canaliculus), auch als Grünlipp-Muscheln bekannt, kommen meistens aus Zuchtfarmen (Hängeleinenkulturen), die an den Küsten Neuseelands überwiegend im Marlborough- oder Hauraki-Sound zu finden sind. Dort werden einmal im Jahr bis zu 60.000 Tonnen der 10 bis maximal 25 cm langen und ungefähr zwei Jahre alten Muscheln geerntet. Diese Ernte wird in alle Welt als Delikatesse exportiert und ist auch bei uns unter dem Namen "Neuseeländische Grünschalmuschel" im Handel erhältlich.
Etwa 10 % der Jahresernte wird für die Herstellung von Nahrungsergänzungen gefriergetrocknet und als Pulver in Kapseln oder Tabletten angeboten. Grundlage dafür ist der hohe Gehalt der Grünlippmuschel an so genannten Glucosaminglykanen (langkettige Aminozuckerverbindungen). Diese sind wichtige Bausteine der Knorpelsubstanz in Gelenken und Bandscheiben sowie der Gelenkflüssigkeit (Gelenkschmiere, Synovialflüssigkeit). Die Glucosaminoglykane können große Mengen Wasser binden, was für die Pufferfunktion des Knorpels und den Schmiereffekt der Gelenkflüssigkeit von großer Bedeutung ist. Im gesunden Körper sind Glukosaminglykane in einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Ihre Gesamtmenge bleibt dabei gleich. Durch negative Einflüsse infolge chronischer Gelenküberlastung, bei hohem körperlichen Einsatz, bei Gelenkentzündungen, bei Schnellwüchsigkeit oder im Alter kann der ständige Auf- und Abbau aus dem Gleichgewicht geraten. Dann werden mehr Glucosaminoglykane in Gelenken und Bandscheiben ab- als aufgebaut. Die Belastbarkeit sinkt.
Durch die Zufuhr von Glucosaminglykanen kann dieser Prozess gestoppt werden. Die Knorpelschicht in Gelenken und Bandscheiben kann sich erholen, die Gelenkflüssigkeit regenerieren. Der Vorteil von Grünlippmuschelextrakt gegenüber anderen Aufbereitungen von Glucosaminoglykanen ist, dass diese wichtigen Knorpelbausteine in der Muschel in biologisch-organischer Form und in Kombination mit anderen wertvollen Nährstoffen vorliegen. Hier sind vor allem Omega-3-Fettsäuren und Kieselsäure zu nennen. Der Körper kann die Glucosaminoglykane daher schnell aus dem Darm aufnehmen und unmittelbar in den Knorpelzellen von Gelenken und Bandscheiben verwerten. Darüber hinaus sind die Glucosaminoglykane wichtig für die Bildung von Kollagen und die Wasserbindungsfähigkeit des Bindegewebes.
Auch die in der Grünlippmuschel ebenfalls enthaltene Kieselsäure ist ein wichtiger Faktor für die Bildung von Knorpel, Kollagen und Bindegewebe. Eine ausreichende Versorgung mit diesen wertvollen, in der Grünlippmuschel natürlicherweise enthaltenen Vitalstoffen trägt damit auch zur Straffung der Haut und des Unterhautgewebes bei. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Attraktivität und Ausstrahlung aus.
Grünlippmuschel-Extrakt ist deshalb ein wertvoller Beitrag zur Pflege der Gesundheit Ihrer Gelenke und Bandscheiben.
Wissenswertes über Kieselerde
Kieselerde ist eine reine Natursubstanz, die in jahrmillionenalten versteinerten Kieselalgenlagern in Bayern gewonnen wird. Sie besteht zu 80% aus Kieselsäure, und diese wiederum zu 25% aus dem lebensnotwendigen Spurenelement Silicium. Der Körper eines Erwachsenen enthält etwa 1 bis 1,5 Gramm dieses wichtigen Vitalstoffs.
Vor allem im Bindegewebe ist Kieselsäure unentbehrlich: Sie kurbelt die Bildung von Kollagen an. Sie erhöht die Stütz- und Spannkraft der Bindegewebsfasern. Kieselsäure hilft unserer Haut, viel Feuchtigkeit zu speichern. Kieselsäure macht den Teint klar und verleiht ihm Ausstrahlung. Kieselsäure hält unsere gesamte Haut jung und elastisch. Kieselsäure regt auch die Bildung der Grundsubstanz von Haaren und Nägeln an und macht diese stabiler und widerstandsfähiger. Deshalb ist Kieselsäure der Vitalstoff für gesundes, kräftiges Haar und feste Fingernägel. Kieselsäure verzögert vorzeitige Alterungsprozesse und erhält die Vitalität der Haut.
Kieselsäure kann aber noch viel mehr: Sie hilft bei der Einlagerung von Calcium in den Knochen, stärkt Bandscheiben und Gelenke und hält unsere Blutgefäße jung und elastisch. Außerdem fördert Kieselsäure die Ausscheidung einiger Schadstoffe aus dem Körper. Eine Unterversorgung mit Kieselsäure äußert sich in erster Linie in einer vorgealterten, welken Haut, besonders an den Problemzonen Brust, Bauch und Po. Darüber hinaus können bei einem Mangel an Kieselsäure jedoch auch Gelenk- und Rückenbeschwerden auftreten.
Gute Quellen für Kieselsäure in unserer Nahrung sind Getreide wie Hirse, Hafer, Gerste, Weizen und Roggen sowie Kartoffeln, Karotten, Mais, rote Rüben und Nahrungsergänzungen mit Kieselerde.
Kieselerde ist damit nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Pflege der Gesundheit von Gelenken und Bandscheiben, sondern auch zum Erhalt der Attraktivität von Haut, Haaren und Nägeln.
Wissenswertes über Schwarzkümmelöl
Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa), oft nur Schwarzkümmel genannt, ist eine Pflanzenart der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er ist also nicht mit Kümmel und Kreuzkümmel verwandt. Die milchigen Blüten mit mohnähnlichen Kapseln enthalten die Samenkörner, deren aromatischer Duft an Anis erinnert. Die dunkle Samenfarbe gab dem Schwarzkümmel seinen Namen. Die Pflanze wird etwa 40 cm hoch, hat gezahnte, gefiederte Blätter und hellblaue Blüten.
Der Schwarzkümmel ist in Südeuropa, Westasien, Indien und Nordafrika beheimatet. Eine verwandte Art, der Ackerschwarzkümmel (Nigella arvensis), war auch ein Wildkraut in den Feldern Deutschlands. Aufgrund der Fortschritte in der Landwirtschaft gehört er z.B. in Nordrhein-Westfalen zur Liste der ausgestorbenen Pflanzen.
Bereits seit mehr als 2.000 Jahren wird Schwarzkümmel im Orient als pfefferartiges Gewürz und Medizin verwendet. Sogar Mohammed sagte schon: "Schwarzkümmelöl heilt jede Krankheit – außer den Tod". Auch heute noch streut man die schwarzen Samen ähnlich wie Sesam auf Fladenbrot.
Reines Schwarzkümmelöl wird in der Naturheilkunde und vermehrt in der Schulmedizin zur Linderung von Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte, Asthma, Verdauungsproblemen sowie zur allgemeinen Harmonisierung des Immunsystems verwendet. In der indischen Heilkunde gilt es als bevorzugtes Mittel zu Linderung von Schwangerschaftsbeschwerden. Es wird in Flaschen abgefüllt oder aber auch verkapselt. Letztere Darreichungsform ist besser dosierbar und länger haltbar. Beste Qualität hat das kaltgepresste Öl aus ägyptischen Schwarzkümmelsamen, welche im trocken-heißen Klima Oberägyptens auf sandigen Böden gereift sind (Al-Baraka-Qualität). Die Anbauflächen sind allerdings begrenzt.
Schwarzkümmelöl ist deshalb ein wertvoller Beitrag zur Unterstützung Ihres Immun- und Abwehrsystems.
ist ein eingetragenes Warenzeichen von Stefanie und Dr. Andreas Kannenberg.